Berichte suchtkranker Frauen

Du merkst:
So kann es nicht mehr weitergehen!
Ich kann nicht mehr!
Ich verliere alles Familie, Status, Soziale Kontakte!
Mein Körper streikt!
Ich brauche Hilfe!

Betroffene Menschen fühlen sich allein, isoliert und schämen sich.

Es gibt viele Gründe warum der Weg in die Sucht der einzige Aus­weg scheint,  das Leben zu meis­tern In den fol­genden Be­richten ist er­kenn­bar, welche Wege Menschen gehen, um sich zu be­täuben, um zu ver­drängen oder sich ver­meintliche Er­leichter­ung zu schaffen.

 

 

Diese Berichte sollen Dir Mut mach­en, aktiv zu werden. Niemand ist al­lein mit die­sem Problem. Es gibt Hil­fe. Wer­de aktiv! Nimm Kontakt zu uns auf!

Haschisch zu rauchen, fand Fidley als Jugendliche cool. Sie zieht zu Hause aus und bekommt ein Kind, bald ein weiteres. Der Cannabiskonsum geht weiter, mit einer Ausbildung klappt es nicht, schließlich verliert sie die Wohnung. Nach einer psychosomatischen Therapie kommt sie wieder ins Lot.

Gertrud trinkt heimlich. Nach einem Krampfanfall – ausgelöst durch Entzugserscheinungen – kommt sie als junge Mutter zur Entgiftung ins Krankenhaus. Frei von der Sucht wird sie mit Hilfe ihrer Frauengruppen – und lebt jetzt seit 30 Jahren ohne Suchtmittel.

Hannelore trennt sich von ihrem Mann, einem Alkoholiker. Als er stirbt, steht die Mutter zweier Kinder alleine da. Sie beginnt selbst zu trinken. Therapien bringen nichts, es wird immer schlimmer – mit einem Delirium kommt sie in die Psychiatrie. Erst das öffnet ihr die Augen, und sie schafft den Sprung in ein alkoholfreies Leben.

Als der Alkohol Besitz von ihrem Körper ergreift, merkt Heidi, dass diese Dreiecksbeziehung nicht gut gehen kann: Sie muss sich vom Alkohol trennen, um ihren besten Freund, den Körper, zu retten. Denn nur so kann sie mit ihrem Freund alt werden.

Durch die Erkrankung und den Tod ihres Mannes gerät Anna in eine Lebenskrise und konsumiert täglich große Mengen Alkohol. Aber eigentlich will sie nicht trinken müssen. Ihre erwachsenen Kinder unterstützen die Mutter beim Ausstieg. Heute hat sie wieder Achtung vor sich selbst und Freude an einem bunten Leben.

Als Kind von Vater missbraucht entdeckt Margitta schon früh den Tröster Alkohol für sich. Später heiratet sie einen Mann, der ihrem Vater nicht unähnlich ist. In der unglücklichen Beziehung spielt der Alkohol bald für beide Partner eine große Rolle. Irgendwann kommt die Wende: Heute ist Margittas Wohnung eine alkoholfreie Zone.

„Entweder aufhören zu trinken oder sterben!“ Als Erika für sich nur noch diese Alternative sah, hatte sie bereits eine lange Alkoholiker-Karriere hinter sich. Schon ihr Vater war suchtkrank, und sie hatte mit 15 angefangen zu trinken. Durch den Deutschen Frauenbund für alkoholfreie Kultur fand sie zu einem suchtfreien Leben.

Eigentlich hat Erika keinen Grund zu trinken. Für die Ehefrau und Mutter zweier wohlgeratener Kinder läuft alles bestens, wenn da nicht das Gefühl des Alleinseins wäre. Sie beginnt heimlich zu trinken, bald geht es nicht mehr ohne. Nach einem Filmriss sucht sie Kontakt zu einer Selbsthilfegruppe und findet dort die Chance zum Ausstieg, auf die sie so lange gewartet hatte.

 

Alle Erfahrungsberichte sind jetzt auch in einer Broschüre erschienen.
HIer kannst Du sie als PDF-Datei laden.